Powidl Marmelade ist schon etwas ganz feines. Im Supermarkt auch einfach zu bekommen aber selbstgemacht ist noch bei weitem besser. Mein zweiter Anlauf hat nun endlich geklappt und dieses Erfolgsrezept kann ich euch nicht unterschlagen.

Manchmal braucht es einfach einen zweiten Anlauf – auch für Powidl Marmelade gibt es ein Erfolgsgeheimnis

Wenn ihr diesen Beitrag hier liest, dann bin ich mit meinem Mann gerade in Schottland unterwegs und genieße unsere Flitterwochen. Eigentlich gibt es ja eine kleine Blogpause, aber dieses Rezept konnte ich euch nicht vorenthalten denn #wirliebensaisonal! Saison hat die Hauptzutat meines heutigen Rezeptes nun eben mal jetzt und nicht in 2 Wochen. Damit ihr begeisterten #wirliebensaisonal Fans gleich mal ordentlich in euren Töpfen rühren könnt habe ich vor ein paar Tagen mal schnell diese Zeilen hier getippt. Dieses Erfolgsrezept konnte ich euch nicht unterschlagen oder überhaupt erst nächstes Jahr präsentieren denn ich finde es selbst mehr als gelungen. Im letzten Jahr habe ich schon den Versuch gestartet um mir selbst leckere Powidl-Marmelade zu zaubern, bin aber irgendwie kläglich daran gescheitert. Die Konsistenz glich irgendwie dem von Baumharz. Diese extrem zähe Masse hätte man irgendwo verwenden können um Fugen zu verschließen. Wäre doch gelacht wenn ich dieses Jahr nicht doch noch ein Gläschen Powidl Marmelade schaffe, dachte ich mir schon im letzten Jahr. Vor ein paar Wochen schnappte ich dann doch nochmal meinen ganzen Mut zusammen und begab mich für experimentier Zwecke in meine Küche. Zweiter Anlauf los geht´s! Hartnäckigkeit wird bekanntlich belohnt und siehe da heute kann ich euch mein Erfolgsrezept präsentieren.

Powidl Marmelade

Manchmal da klappt´s einfach nicht – kein Meister fällt vom Himmel

Ich weiß auch nicht warum es beim ersten Mal nicht funktioniert hat. Aber irgendwas verlief scheinbar nicht nach Plan. Eine schwarze teerige Masse klebt da nun in zwei meiner Einmachgläser und lässt sich einfach nicht aus dem Gläschen löffeln. Schade! Aber wie es manchmal einfach ist braucht vieles im Leben einen zweiten Anlauf um zum Erfolg zu führen. Viele von euch denken wahrscheinlich „Foodblogger – da funktioniert immer alles!“ – Oh nein ganz und gar nicht. Wie gesagt kein Meister fällt vom Himmel und ich muss auch noch vieles lernen. Ich bin weder gelernter Koch noch Grafikdesignerin, Fotografin oder Social Media Profi. Aber genau dieses Lernen und an einem arbeiten macht es doch spannend und interessant.  Könnte man alles hätte man wohl nie ein Ziel vor Augen. Ein Ziel das man unbedingt erreichen möchte, ein Ziel für das man kämpft und seine Nase tief in Bücher steckt oder mit Adleraugen durchs Internet surft. Auch wenn es nur um so kleine Dinge wie diese Powidl Marmelade geht.

Weitere Erfolgsrezepte die zum Herbst passen findet ihr hier:

Holzfäller Kotelette mit Kartoffeln und Steinpilzen

Herbstliche Spaghetti mit Bohnen und Eierschwammerl

Powidl Marmelade

Powidl-Marmelade

Zutaten: ( 2 Gläser a 150ml)

  • 1 kg Zwetschken (gewogen mit Kern)
  • 100 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt gemahlen

Powidl Marmelade

Zubereitung:

Die Zwetschken waschen, halbieren und entkernen. Die halbierten Zwetschken in einen Topf geben. 2 EL Wasser zugeben, damit nichts anbrennt, und die Zwetschken zum Kochen bringen. Anschließend bei mittlerer Hitze einkochen, dabei ganz oft mit einem Holzlöffel umrühren, bis die Masse dunkel wird und eindickt. Das Mus ist fertig wenn man mit dem Löffel eine „Straße“ durch das Mus ziehen kann und diese gut sichtbar ist – dies dauert ca. 1,5 Stunden.

Nun den Zucker und den Zimt zugeben und weiter ca. 30 Minuten einkochen lassen – da das Mus nach Zugabe des Zuckers wieder etwas flüssiger wird. Die Powidl Marmelade noch heiß in Gläser abfüllen und sofort verschließen.

Powidl Marmelade

Gutes Gelingen, wünscht euch eure Anja von