Ossobuco vom Wagyu – beste Qualität aus dem Mostviertel

Ossobuco vom Wagyu – beste Qualität aus dem Mostviertel

In mitten sanfter Hügellandschaft und kontroverser Felsvorsprünge findet sich der wahre Fleischgenuss. Malerisch fügt sich das schwarz glänzende Vieh in die landschaftliche Kulisse des Mostviertels.

Tief schwarzes Vieh wandert auf den saftig grünen Wiesen umher. Ihr Fell glänzt in der Herbstsonne. Die Wagyu Rinder gehören längst schon zum Landschaftsbild der Bewohner Haag´s. Ich durfte mir ein Bild des schönen Hofes machen und zu Gast im neu erbauten Stall der Rinder sein. Außerdem durfte ich ein wundervoll schmackhaftes und herbstliches Rezept mit Produkten direkt vom Wagyuhof Mostviertel zaubern – Ossobuco vom Wagyu auf cremiger Polenta. Was ich hier so auf dem Wagyuhof lernen und erleben durfte könnt ihr im folgenden Beitrag lesen. Mein frisch gezaubertes Rezept findet ihr etwas weiter unten im Beitrag. Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen und vielleicht findet auch ihr bald den Weg auf den Wagyuhof im idyllischen Mostviertel.

Wagyuhof im Mostviertel

Der Hofbesitzer Florian Irxenmayr und seine Kollegen arbeiten auf höchstem Niveau. Mittlerweile stellt sich das Team wie folgt zusammen:

  • Florian Irxenmayr
  • Patrick Fehringer
  • Karl Peterseil
  • Martin Illich-Edlinger

 

Wagyuhof Mostviertel

Zusammen haben sie ihre Idee zum weiteren Erhalt des Hofes verwirklicht. Denn der Hof der zuvor ein Milchbetrieb wahr, stand wegen gesundheitlichen Gründen schon vor einem Aus. Im Zuge ihrer Überlegungen ist das Team rund um Florian Irxenmayr auf die Züchtung und Vermarktung von Kobe-Rindern gestoßen. Demnach wurde die Idee geboren den landwirtschaftlichen Betrieb komplett auf den Kopf zu stellen und alles umzukrempeln. Jene Idee gewann immer mehr an Bedeutung und sollte somit das Projekt eines jungen Teams werden. Nach einigen Betriebsbesichtigungen und weiteren Recherchen wurden auch schon die ersten zwei Stiere von Amerika über Deutschland geliefert und bezogen so als erstes den Hof in Haag. Mit weiblichen Rindern wurde das Team aus Deutschland versorgt.

Wagyuhof Mostviertel

2013 ging es dann zum ersten Mal in die Schlachtung. Nun 2018 zählt der Betrieb bereits 65 Tiere, die aber nicht nur im eigenen Hof leben – Nein, auch in Partnerbetrieben deren Auflagen stark geprüft werden. Qualtität schreibt der Wagyuhof im Mostviertel groß und wirbt auch mit dem Slogan “Wir glauben an eine neue Fleischkultur.” Aus diesem Grund wird sehr auf das Wohl der Tiere geachtet, eine Massentierhaltung ist ihnen ein Graus. Der neu erbaute Stall bietet Platz und viele kleine Bereiche und auch ein Freilauf auf der Weide ist ein Muss. Wann immer sie wollen können die Tiere durch ein offenes Tor auf den grünen mostviertler Wiesen grasen. Zwischen den großen Mutterkühen tummeln sich kleine Kälber die wirklich zuckersüß sind (Mutterkuhhaltung). Für die Fortpflanzung sorgt der Tierarzt um auch hier Stress und Verletzungen zu vermeiden. Denn so ein Tier hat schon einen ziemlich hohen Wert.

Wagyuhof Mostviertel

Wagyuhof Mostviertel

 

Fleischgenuss der Zeit braucht

Wagyufleisch braucht schon etwas Zeit, denn das Tier wächst langsam und unter wenig bis keinem Stress. Nicht nur stressarme Aufzucht nein auch gute Futtermittel sind das A und O in der Wagyuzucht. Das Futter hier auf dem Hof stammt von den eigenen Weiden und Feldern. Der neu erbaute Stall bietet Platz für Groß und Klein. Die Stallung wurde in verschiedene Bereiche gegliedert – von den Erwachsenen zu den  Jungtiere, über den Bereich für die tragende Tiere  (in der Endphase – also kurz vor der Geburt stehende Rinder) bis hin zum Mastbereich. Weiters bietet er bei Tag einen Auslauf auf die Weide an. Zur Überwachung des Stalls wurden Kameras installiert, so kann das Geschehen im Stall per Handy-App überwacht werden.

Zum Ende ihres glücklichen Lebens kommen die Tiere in den Mastbereich des Stalls. Hier hat das Tier weniger Auslauf als zuvor, denn nur so entsteht die berühmte Fetteinlagerung und Maserung im Fleisch. 28-36  Monate lebt so ein Wagyu hier auf dem Hof – im Gegensatz dazu werden Rinder aus Mastbetrieben oder normaler Weidehaltung meist nur 16 Monate alt.  Geht es nun endlich zum Schlachter wird hier wieder auf Qualität geachtet. Stressarme Bedingungen und kurze Transportwege sorgen für qualitativen Fleischgenuss.

Wagyuhof Mostviertel

Vom Schlachtbetrieb auf den Tisch und das alles ohne Stress

Im Betrieb wird die ganze Kuh verarbeitet. Aus der Haut entsteht Leder oder Teppich. Fleisch und Knochen werden im Betrieb selbst verkauft oder an Partnerbetriebe ausgeliefert. Einmal pro Woche, nämlich jeden Donnerstag von 8:00 – 12:00 wird das feinste Fleisch auf Vorbestellung auch an Privatkunden geliefert.

Wer sich mit dem Zubereiten des exklusiven Fleisches noch unsicher ist der kann auch gerne einem Koch über die Schulter sehen und lernen wie es richtig geht. Der Wagyuhof bietet in Kooperation mit einem ortsansässigen Koch, Kochkurse für verschiedene Themenbereiche an. Die Termine zu den Kochkursen sind auf der Homepage des Betriebes zu finden.

Burgergenuss auf höchster Qualitätsstufe

Für alle Burgerliebhaber bietet der Wagyuhof ein ganz besonderes “All in One”  Konzept an. Die Burgerboxen beinhalten die Hauptbestandteile eines Burgers (Buns und Patties) – und sind somit wie ein Bausatz anzuwenden. Entscheiden kann man sich hier wahlweise für Brioche Buns oder Sesam. Eine Wahl muss man hier nur bei der Größe des Paketes treffen  – von 6 bis 18 Burger- Bausätzen findet man für jedes Vorhaben die perfekte Größe. tiefgefroren und vakuumiert zum weiteren einfrieren oder nach dem auftauen zum sofortigen Verzehr. Mit Anleitung zum Umgang mit den Patties garantieren diese Boxen Genussmomente für Burgerliebhaber.

Denn die Patties sind durch ihre spezielle Verarbeitung nicht zusammengepresst und somit komplett ausgetrocknet. Durch ein spezielles Verfahren bei dem das faschierte Fleisch nicht in eine Form gepresst, sondern geschoben wird  behält das Patty den Fleischsaft und trocknet nach dem Braten garantiert nicht aus. Saftiger Fleischgenuss in Brötchen die vom Bäcker handgeschliffen sind – dass muss Burgerliebe sein.

Wagyuhof Mostviertel

Eigener ab Hof Verkauf

Wagyuhof Mostviertel

Porstenberg 17, 3350 Haag

Freitag: 12:00 – 17:00

Inklusive  Hofführung um noch viel besser zu wissen was auf den Tisch kommt.

Überzeugt euch selbst vom wahren Fleischgenuss im Mostviertel – Wagyuhof Haag 

*Werbung, Kooperation

Wagyuhof Mostviertel

Ossobuco vom Wagyu auf cremiger Polenta

Zutaten (2 Personen):

  • Öl
  • 2 Ossobuco vom Wagyu (Beinscheiben)
  • 2 Karotten blättrig geschnitten
  • 1 Zwiebel in Würfel
  • 3 Knoblauchzehen blättrig geschnitten
  • 100 g Selleriestangen in Scheiben
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 EL Tomatenmark
  • 100 ml. Rotwein
  • 375 ml Wasser
  • 1 1/2 Suppenwürfel
  • Thymian
  • Salz, Pfeffer

Ossobuco vom Wagyu

  • 125 g Maisgrieß
  • 500 ml Wasser
  • 1/2 Suppenwürfel
  • etwas geriebenen Muskat
  • 1 Handvoll geriebenen Parmesan

Zubereitung:

Die Beinscheiben salzen und pfeffern. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Beinscheiben kräftig von beiden Seiten anbraten und anschließend aus der Pfanne nehmen. Wieder etwas Öl in die Pfanne geben, die Karotten ein paar Minuten darin anbraten. Nun die Zwiebel, Knoblauch, Sellerie und Lorbeer zugeben und ebenfalls kurz mitbraten. Tomatenmark, Rotwein und Wasser mit Suppenwürfel zugeben. Alles zusammen gut umrühren und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Die Beinscheiben in einen Bräter legen und die Gemüse/Suppenwürfel Sauce zugeben. Das Fleisch im Backofen ca. 3-4 Stunden weich dünsten.  Immer wieder nachsehen ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist – ggf. mit Wasser nachgießen.

Ossobuco vom Wagyu

Vor Bratende die Polenta zubereiten. Wasser zum Kochen bringen. Das Salz und Muskat zugeben und den Maisgrieß einrühren. Die Polenta 10 min köcheln lassen. Dabei öfters umrühren. Danach nochmal 15 min ziehen lassen. Parmesan zugeben und kräftig unterrühren

Ossobuco vom Wagyu

Wenn die Beinscheiben weich sind und sich das Fleisch leicht vom Knochen löst dann kann die Sauce zubereitet werden. Die Beinscheiben aus dem Bräter nehmen und auf einem Teller im Backofen warmstellen. Die Sauce im Bräter abgießen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken. Auf einem Teller die Polenta zusammen mit den Beinscheiben und der Sauce garnieren.

Ossobuco vom Wagyu

 

Ossobuco vom wagyu

Gutes Gelingen, wünscht euch eure Anja von

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