Karfiol-Mozarella Bällchen mit Tsatsiki – Vegetarisch oder Vegan was denkt Küchenzauber darüber?

Karfiol-Mozarella Bällchen mit Tsatsiki – Vegetarisch oder Vegan was denkt Küchenzauber darüber?

Ich darf euch heute mal ein vegetarisches Rezept liefern. Karfiol-Mozarella Bällchen mit Tsatsiki finden heute auf meinem Tellerchen Platz und ich muss euch verraten ich esse eigentlich ganz gerne mal vegetarisch zwischendurch. Eine ausgewogene Ernährung als Wohlfühlfaktor Nummer Eins.

Manchmal darf es mal etwas vegetarisches sein. Der Sommer ist zwar nun vorbei und somit ist die Sommerfigur nicht mehr so wichtig. Versteckt man seine Figur im Herbst und Winter ohnedies unter dicken Pullis und Jacken. Vegetarisch wird fälschlicherweise immer mit einer Diät gleichgesetzt, keines Wegs ist es dies. Vegetarisch oder Vegetarier ist eine Lebensweise. Entweder verzichtet man völlig  auf Fleisch weil einem der Geschmack einfach nicht bekommt oder weil einem das Tier leid tut und man von Massenzucht Abstand nimmt. Als Vegetarier isst man keine Lebewesen auch keinen Fisch. Wer jedoch als Vegetarier Fisch isst, ist Pescetrarier. Als Diät ist somit Vegetraismus nicht anzusehen,  da die Kalorienzufuhr hierbei nicht herabgesetzt wird. Mann isst ja schließlich weiterhin Brot, Käse und Co. – nur eben kein Fleisch.

Karfiol-Mozarella Bällchen mit Tstatsiki

Meine Einstellung zu Vegetrarier, Veganer und Co.

Ich selbst würde mich als Flexitarier bezeichnen. Ich esse gerne Gemüse und Obst aber eben auch Fisch und Fleisch. Mal gibt es einen Tag komplett ohne Fleisch und mal steht Fleisch einfach an der Tagesordnung. Freilich könnte ich mich rein vegetarisch ernähren, aber in den Sinn kommt es mir dennoch nicht, denn ich mag Fleisch eigentlich ganz gerne. Darauf verzichten wär einfach nicht das was ich möchte. Ich achte deshalb ganz genau darauf woher ich mein Fleisch beziehe. Meist stammt es von Bauern aus der Region oder vom Fleischhauer in unserem Ort. Hier weiß ich das die Qualität einfach stimmen muss. Keine großen Schlachtbetriebe, weite Anfahrtstrecken oder schlechter Umgang mit den Tieren. Die Tiere konnten ihr Dasein auf einer unserer Weiden genießen, musste sich im Stall den Platz nicht mit unzähligen anderen teilen und im verdreckten Stall schlafen.

Die Vegetarische Lebensweise

Bitte versteht mich nun nicht falsch und verurteilt mich jetzt nicht mit meiner Aussage. Dies ist meine persönliche Meinung und jeder kann sich seine Meinung zu diesem Thema selbst bilden.  Als Flexitarier bin ich ja halb Fleischliebhaber und halb Vegetrarier. Ich komme eben mit beidem gut klar. Persönlich verstehe ich auch Vegetarier, mag man einfach den Geschmack des Fleisches nicht oder kommt man mit dem Töten von Tieren gar nicht klar ist das für mich durch aus verständlich. Ich selbst nehme auch Abstand von ungerechter Tierhaltung und Massenbetrieben. Einen Vegetarier zu verköstigen ist auch keine schwere Aufgabe und für mich bei geladenen Gästen kein Problem.

Was ich eben nur an dieser Bewegung garnicht verstehe ist halt warum Bratwürstchen die kein Fleisch enthalten auch Bratwürstchen heißen müssen?! Mag man jetzt Fleisch oder nicht? Kann man die Dinger nicht einfach anders nennen? Oder muss es sowas eigentlich wirklich geben? Vollgepumpt mit allem möglichen an Chemie! Muss es denn nach Fleisch schmecken, wenn ich eigentlich keines mag? Gut schön langsam ist die Industrie auf solche Meinungen auch aufmerksam geworden und ich denke hier wird sich bei der Namengebung vielleicht doch nochmal was ändern.

Karfiol-Mozarella Bällchen mit Tstatsiki

Muss es wirklich sein vegan?

So nun kommt es! Bitte seit mir nicht böse aber das ist wirklich meine persönliche Meinung. Wisst ihr ich verstehe nun einfach Veganer nicht. Jeder der sich gerne Vegan ernähren möchte darf das nun auch gerne weiterhin machen. Aber habt ihr schon einmal darüber nachgedacht was da so in euren Lebensmitteln drinnen ist? Ob diese Ernährung auch euren Bedarf an allen Nährstoffen, die eure Körper braucht um zu funktionieren, deckt? Ok, wenn er den Nähstoffbedarf nicht deckt, dann werden eben Pillen eingeworfen. Hallo geht´s noch? Findet ihr das wirklich sinnvoll? Ich weiß ich weiß, euer essen schmeckt nicht schlecht aber ist es notwendig nur dies zu essen? Veganer verzichten nicht nur auf Fleisch nein sie verzichten auch auf alles was vom Tier stammt. Sie tragen keine Schafwolle oder Leder, trinken keine Milch, essen keine Butter. Verzicht auf voller Linie, beim Einkaufen ist man auf wenige Lebensmittel beschränkt, dennoch erweitert sich auch hier der Markt für diese Ernährungsweise. Was ich jedoch an dieser Lebensführung toll finde ist der Umgang mit Kosmetik oder Hygienprodukten. Frei von Tierversuchen finde ich echt klasse! Nachhaltigkeit bei Hygieneprodukten ist etwas was immer mehr an Wichtigkeit verdient. Hier sollte noch vieles mehr geschehen.

Extrem oder lieber doch nicht?

Von extremen Ernährungsweisen gibt es noch ganz viele andere Randgruppen. Hier findet man zum Beispiel noch die Frutarier – sie essen nur Obst oder Obst das von Bäumen gefallen ist (Was so an sich ja nicht schlimm wäre). Sie fügen weder Tier noch Pflanze Leid zu – diese Randgruppe leidet an großen Nährstoffmängeln.

Egal ob Vegetarier oder Flexitarier, wichtig ist doch eine ausgewogene Ernährung, die dem Körper genau das liefert was er benötigt.

Karfiol-Mozarella Bällchen mit Tstatsiki

Blumenkohl-Mozarella Bällchen mit Tsatsiki

Zutaten (4 Personen):

  • 550 g Karfiol
  • 1 Ei
  • 1 EL italienische Kräuter getrocknet
  • 60 g geriebenen Mozarella
  • 4 EL Brösel
  • 3 EL Röstzwiebel
  • 100 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 7 Stück grüne Oliven
  • Salz, Pfeffer, Chilli

 

  • Frittieröl
  • Brösel

Karfiol-Mozarella Bällchen mit Tstatsiki

  • 1 Salatgurke
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Joghurt
  • 80 g Creme fraiche
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Blumenkohl im Multizerkleinerer schreddern. die Tomaten abtropfen lassen und zusammen mit den Oliven hacken. Alle Zutaten für die Bällchen gut vermischen und ca. 20 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Gurke für den Tsatatsiki in hauchdünne Scheiben oder in Stifte schneiden. Die Gurken salzen und ca. 10 Minuten zeihen lassen. Anschließend das überschüssige Wasser auspressen. Den Knoblauch pressen und zusammen mit den Gurken, dem Joghurt und dem Creme fraiche zu Tsatsiki verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Karfiol-Masse Bällchen formen, gut andrücken und in Brösel wälzen. Die Bällchen in Frittieröl ausbacken und noch warm mit Tsatsiki genießen.

Karfiol-Mozarella Bällchen mit Tstatsiki

Gutes Gelingen, wünscht euch eure Anja von

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